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Entwicklungen in der Grundsicherung und am Arbeitsmarkt

Jobcenter Salzlandkreis Dezember 2018

Das Jobcenter Salzlandkreis zählte im Dezember 2018 insgesamt 11.302 Bedarfsgemeinschaften. Das waren über 1.100 weniger als vor einem Jahr.

 Die Zahl der hilfebedürftigen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist mit 14.238 Personen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1.374 Personen also 8,8 Prozent gesunken.

Weiterhin erhielten 4.407 nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte finanzielle Hilfen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II). Damit bezogen insgesamt 18.645 Bürgerinnen und Bürger des Salzlandkreises Grundsicherungsleistungen vom Jobcenter.

Im Dezember wurden in Summe 5.949 Arbeitslose aus dem Rechtskreis des SGB II durch das Jobcenter Salzlandkreis betreut. Das waren 432 Personen mehr als im November, im Vergleich zu Dezember 2017 aber 947 Personen weniger. Demnach waren im Berichtsmonat insgesamt 2.675 arbeitslose Frauen und 3.274 arbeitslose Männer bei den örtlichen Jobcentern des Salzlandkreises gemeldet.

Im Rechtskreis SGB II hat sich die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahren von 250 im Vormonat marginal auf aktuell 258 Personen erhöht. Damit sind insgesamt 67 Jugendliche mehr arbeitslos gemeldet als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Die Anzahl der vom Jobcenter Salzlandkreis betreuten Arbeitslosen über 55 Jahre hat sich mit 1.302 um 147 Personen im Vergleich zum Vormonat erhöht und um 65 Personen im Vergleich zum Vorjahresmonat verringert.

Im vergangenen Monat wechselten 143 Arbeitslose aus dem Rechtskreis SGB II in eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt.

 „Die Auswirkungen des stabilen Arbeitsmarktes sind deutlich spürbar. Die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II ist im Vergleich zum Vormonat saisonal bedingt zwar etwas angestiegen, liegt aber weiterhin mit einem Rückgang um fast 14 Prozent deutlich unter der des Vorjahresmonats“ erklärt Thomas Holz, Betriebsleiter des Jobcenters Salzlandkreis.

 

(Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit)

 

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit